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Stellungnahmen

Januar 2012

BP Langzeitpflege und -betreuung: OdA Gesundheit Bern und KOGS sprechen sich für den Entwurf aus
In der Branchenvernehmlassung zur eidgenössischen Berufsprüfung für «Fachfrauen/Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung mit eidgenössischem Fachausweis» sprechen die OdA Gesundheit Bern und die KOGS, die Konferenz der kantonalen OdA für Gesundheit und Soziales, ihre Zustimmung zum Projekt aus, allerdings unter gewissen Vorbehalten.
Die OdA Gesundheit Bern und die KOGS begrüssen in einer gemeinsamen Stellungnahme das Bestreben, die Langzeitpflege durch die Möglichkeit einer gezielten Spezialisierung aufzuwerten. Ebenso begrüssen sie das Bestreben, auch denjenigen Fachfrauen/Fachmännern Gesundheit Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten, die den Pflegestudiengang an der Höheren Fachschule oder an der Fachhochschule nicht absolvieren können oder wollen. In der Stellungnahme weisen sie aber auch darauf hin, dass eine weitere neue Berufsgruppe immer auch eine grosse Herausforderung für die Betriebe bedeutet, diese adäquat im Praxisalltag zu integrieren und entsprechend ihren Kompetenzen einzusetzen. Ein klares Berufsbild und nützliche sowie sinnvolle Vorgaben sind für die OdA Gesundheit Bern und die KOGS deshalb von grösster Wichtigkeit.

BP Spezialist/in für angewandte Kinästhetik: Die KOGS lehnt den Entwurf ab
Die KOGS, die Konferenz der kantonalen OdA für Gesundheit und Soziales, bei der auch die OdA Gesundheit Bern Mitglied ist, spricht sich im Rahmen der Branchenvernehmlassung dezidiert gegen den Entwurf einer Berufsprüfung «Spezialistin/Spezialist für angewandte Kinästhetik» aus. In ihrer Stellungnahme begrüsst die KOGS zwar grundsätzlich  eine Reglementierung der betroffenen Kompetenzen. Die vorgeschlagene Berufsprüfung fokussiert ihrer Ansicht nach allerdings nicht auf die Kompetenzen, sondern baut ausschliesslich auf das Kinästhetik-Konzept von Kinaesthetics Schweiz auf und begünstigt so eine nicht haltbare Monopolstellung.

HFP Expert/in für Zytodiagnostik: Die KOGS stimmt dem Entwurf zu
Die KOGS, die Konferenz der kantonalen OdA für Gesundheit und Soziales, bei der auch die OdA Gesundheit Bern Mitglied ist, begrüsst die Schaffung einer Höheren Fachprüfung «Expertin/Experte für Zytodiagnostik». In ihrer Stellungnahme im Rahmen einer Branchenvernehmlassung stimmt sie dem Entwurf mit wenigen Ergänzungen zu.

September 2011

RLP Pflege HF: Anrechenbarkeit des EFZ FaGe
Die KOGS, die Konferenz der Kantonalpräsidien OdA für Gesundheit und Soziales, spricht sich in der von der OdASanté durchgeführten Anhörung zur Anpassung des RLP Pflege HF für die Verkürzung des Bildungsgangs für FaGe EFZ auf zwei Jahre aus. Ihre Zustimmung erteilte die KOGS unter den Bedinungen, dass die hohe Qualität des Bildungsganges gewahrt bleiben muss und dass die FaGe auch weiterhin die Möglichkeit haben, die reguläre dreijährige Ausbildung zu absolvieren.

Mai 2011

RLP NDS HF AIN: KOGS spricht sich gegen Entwurf Richtlinien
Die KOGS, die Konferenz der Kantonalpräsidien OdA für Gesundheit und Soziales, spricht sich gegen den Entwurf der Richtlinien für die Überprüfung und Anerkennung der Lernorte Praxis aus.

März 2011

Verordnung zu Assistent/in Gesundheit und Soziales:
OdA Gesundheit Bern setzt sich für maximal 9 Kompetenznachweise ein

Die OdA Gesundheit Bern hat nach breiter Vernehmlassung bei der Praxis fristgerecht ihre Stellungnahme zur Verordnung über die berufliche Grundbildung Assistent/in Gesundheit und Soziales mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA) beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eingereicht. Darin spricht sich die Organisation vehement gegen die geplante Erbringung von 21 Kompetenznachweisen im 2. bis 4. Semester der zweijährigen Grundbildung aus.

Diese hohe Anzahl an zu erbringenden Kompetenznachweisen erscheint der OdA Gesundheit Bern nicht praxistauglich, da sich die Ausbildung je nach Ausbildungsort mehr auf „Gesundheits- und Körperpflege“ oder „Begleitung von Klienten im Alltag“ konzentrieren dürfte. Um die verlangten 21 Kompetenznachweise zu erbringen, müssten künstliche Situationen geschaffen werden. Dieses Vorgehen würde jedoch dem KoRe-Modell widersprechen, das sich für den Erwerb der Kompetenzen ausschliesslich an Alltagssituationen orientiert. Ausserdem ist die Gefahr, dass sich die grosse Anzahl an betrieblichen Bewertungssituationen negativ auf die Ausbildungsmotivation sowohl der Lernenden als auch der Betriebe auswirken könnte, nicht zu unterschätzen. Die OdA Gesundheit Bern empfiehlt deshalb dringend, maximal 9 Kompetenznachweise vorzuschreiben.
Diese sollten ausserdem in den Semestern 1, 2 und 3 erbracht werden. Dies einerseits, um Konflikte mit dem QV FaGe zu vermeiden, und andererseits, um die Motivation der Lernenden im ersten Semester zu erhöhen, indem sie auf ein Ziel hinarbeiten können.

Stellungnahmen 2012

Stellungnahme KOGS zu BP Langzeitpflege und -betreuung (pdf)

Stellungnahme KOGS zu BP Kinästhetik (pdf)

Stellungnahme KOGS zu HFP Zytodiagnostik (pdf)

Stellungnahmen 2011

Stellungnahme KOGS zu RLP Pflege HF (pdf)

Stellungnahme KOGS zu RLP NDS HF AIN (pdf)

Stellungnahme OdA zu Verordnung Assistent/in Gesundheit und Soziales (pdf)

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